Pubertät und Erwachsenwerden

Mit acht oder neun Jahren beginnt bei einem gesunden, unter normalen Bedingungen heranwachsenden Mädchen die Vorbereitung auf die Pubertät. Die Eierstöcke produzieren mehr Östrogene, die in das Blut gelangen. Durch den Einfluss der weiblichen Hormone erhalten die Geschlechtsorgane den Startschuss, sich zu entwickeln. Brust, Scheide und Gebärmutter reifen und verändern sich.

 

Ein grosser Moment ist dann die Menarche, also die erste Menstruation. Es hat zuvor keinen Eisprung gegeben und es werden weitere dieser Menstruationen folgen, diese werden auch anovulatorische Zyklen genannt. Die Geschlechtsreife tritt bereits mit zehn oder elf Jahren ein.

 

Mit der therapeutischen Frauen-Massage (TFM) kann ich auch schon junge Mädchen auf dem Weg zum Frau-werden begleiten. Die Behandlung ist angenehm sanft und entspannend.

 

von frau zu frau. von herz zu herz.

 

Zyklusstörungen

Ausbleiben der Regelblutung

Von einer primären Amenorrhö ist die Rede, wenn bei einem jungen Mädchen zwischen dem zehnten und 16. Lebensjahr keine Menarche, also keine erste Regelblutung,  auftritt. Häufiger ist die sekundäre Amenorrhö, das Ausbleiben der Regelblutung für mehr als drei Monate, nachdem sie vorher relativ regelmässig war.

 

Seltene Regelblutung

Von einer Obligomenorrhö ist die Rede, wenn die Menstruation zu selten eintritt. Ein Zyklus-Intervall dauert länger als fünf Wochen, nämlich bis zu drei Monate. Ursachen können vielseitig sein. Essstörungen, Leistungssport, psychischer Stress und bestimmte chronische oder akute Erkrankungen. Auch ein erhöhter Spiegel des Hormons Prolaktin, Schilddrüsenerkrankungen oder Nebennierenstörungen können der Grund für eine Obligomenorrhö sein. Eine individuelle Hormonuntersuchung beim Gynäkologen ist daher sehr zu empfehlen.

 

zu kurze Zyklen

Quasi das Gegenstück der Obligomenorrhö, denn bei ihr treten zu häufig Regelblutungen auf. Zyklusintervall ist kürzer als 25 Tage. Das Phänomen kann bei Stress oder in der Pubertät auftreten.